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Achtsamkeit - Entspannung - Klang

Das neue Jahr
Kaum haben wir das neue Jahr und die "staade Zeit" hinter uns gelassen, scheint das Leben wieder auf der Überholspur stattzufinden.  Alle sind sehr beschäftigt, haben keine Zeit, sind überlastet. Termine für irgendwas oder einen Rückruf zu erhalten, scheint fast unmöglich zu sein. Ein Wettlauf gegen die Zeit - bis in 11 Monaten erneut die "staade Zeit" beginnt. 

Was haben wir denn gemacht in dieser staaden Zeit? War es wirklich Erholung, die wir nach einem stressigen Jahr dringend gebraucht hätten? Oder war es wieder nur die Jagd auf Geschenke, der Feiertagseinkauf oder das Anstehen um Silvesterraketen?

Bild von Simran Sood aus Unsplash

Mir scheint, dass die Stimmung im neuen Jahr allgemein alles andere als gut, optimistisch oder erholt ist. Da hilft dann leider auch kein schneller Wellnessurlaub von zweieinhalb Tagen im Nirgendwo. Chronische Überlastung und Stress könnten die neuen Schlagworte in diesem Jahr sein. Schlimm nur, dass keine Pille dagegen hilft. Jeder muss selbst sehen, ob und wie er sich erholt, entspannt und neue Energie schöpfen kann.

Musik und Klang können uns dabei eine große Hilfe sein. Das hat ganz sicher nichts mit Esoterik zu tun, sondern geht auf die Forschungen in der griechischen Antike zurück. Musik spielte im alten Griechenland eine sehr zentrale Rolle. Der alte Pythagoras gilt als Ur-Musiktheoretiker und forschte damals schon zu Klängen und Schwingungen und deren Wirkung. In unterschiedlichen Kulturen wurde die therapeutische Kraft von Klängen erkannt und genutzt. Die Schwingungen wurden eingesetzt, um tiefe Entspannungszustände herbeizuführen, um den Körper bei der Regeneration zu unterstützen. Heute nennt man das ganz modern "Sound Healing" und findet sogar bei Kneipp entsprechende Anwendungen dazu. 

Was können wir also konkret tun, um uns Erholung zu verschaffen?
Der Gebrauch unserer Veeh- und Tischharfen sorgt z.B. dafür, dass wir uns beim Spiel ganz auf den Moment und den erzeugten Ton konzentrieren. Dies fordert zwar unser Gehirn, doch gleichzeitig sorgen die Schwingungen für angenehme Entspannung. 
NEU ist, dass es nun auch Unterlegnoten für diese Instrumente gibt, die nicht zum Spiel eines Liedes anleiten, sondern einfach harmonisch angeordnete Töne darstellen. Beim entspannten Zupfen gerät man in einen fast meditativen Zustand - auch weil man keine Leistung erbringen muss, sondern sich ganz den Tönen hingeben kann. Schaffen Sie sich damit Ihre Insel im Alltag. Kann z.B. auch als Ergänzung im Yoga-Unterricht angewendet werden.

Die Harfenfreizeiten im Advent waren in dieser Hinsicht ein ganz besonderes Erlebnis und eine große Erkenntnis für mich. Trotz Weihnachtsmärkten und Trubel überall verbrachten wir ein Wochenende - abgeschlossen von der Aussenwelt im Kloster Waldsassen. Hier stand die Welt ein wenig still und wir konnten diese sagenumwobene "staade Zeit" tatsächlich am eigenen Körper spüren. Zusammen mit dem gemeinsamen Musizieren verschaffte uns dieses Wochenende viele Entspannungsmomente. Ein Musikstück oder eine Geschichte im Schein einer Kerze schafften wahrhaft magische Momente, so als wären wir aus der Zeit gefallen.


Wer sich ganz fallen lassen möchte, dem möchte ich eine Klanganwendung empfehlen. Hierbei muss nichts getan werden. Man kann sich in meinem geschützten Raum hinlegen und die Klänge von verschiedenen Instrumenten wie Klangschalen, Gong und Monochord helfen unserem Körper mühelos in die Tiefenentspannung. In diesem Zustand ist echte Erholung möglich. 
Neben Einzelanwendungen gibt es jetzt im kommenden April auch den Kurs "Klang trift Veeh-Harfe - Entspannung finden in der Welt der Klänge". Eine Anleitung zur Entspannung in der Gruppe.

In diesem Sinne - auf ein erholsames neues Jahr 2026!